Erste Asphaltarbeiten erfolgt
Ende August haben die Erschließungsarbeiten wieder einen Meilenstein erreicht - auf dem Ostring wurde die Asphalttragschicht eingebracht. Aktuell stehen weitere Asphaltierungsarbeiten am Radweg entlang der Straßenbahnlinie an.
Auch wenn die Erschließung planmäßig voranschreitet und v.a. der asphaltierte Ostring bei allen "Umleitungsgeplagten" Begehrlichkeiten wecken wird - die Straße bleibt weiterhin bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Gründe sind weiterhin die Baustellenlogistik, zudem fehlt noch die finale Deckschicht, die die Straße erst belastbar macht. Es ist also noch weiterhin Geduld nötig, aktuell gehen wir jedoch weiterhin von planmäßiger Fertigstellung der ERschließungsarbeiten bis Frühjahr/Frühsommer 2027 aus.
Baubeginn ist erfolgt
Anfang Mai 2025 sind die Bauarbeiten zur Erschließung des Neubaugebiets "N5" gestartet. Die Flächen sind soweit freigelegt, die bestehenden Gebäude wurden im Herbst 2024 abgebrochen. Jetzt kann es mit dem Bau der Leitungen und Straßen los gehen...
Sachstand Erschließungsarbeiten Neubaugebiet "N5"
Die Planung der Erschließungsmaßnahmen läuft bereits. Erste Vorarbeiten wurden Ende Oktober / Anfang November 2023 mit den Rodungsarbeiten erledigt. Auch die Abrissarbeiten, für die aufgrund der Artenschutzvorgaben nur ein Zeitfenster zwischen etwa Mitte August bis Mitte November zur Verfügung stand, sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.
Die konkrete Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen erfolgt dann nach Abschluss des Umlegungsverfahrens im Frühjahr 2025 und wird ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen.
Zu gegebener Zeit werden wir hier weiter informieren.
Ihr Ansprechpartner: Herr Weber
Maßnahmen zum Schutz der Zauneidechsen im Neubaugebiet „N5“ erfolgreich umgesetzt
Im Zuge der geplanten Abbrucharbeiten im Neubaugebiet „N5“ in Eggenstein-Leopoldshafen wurden artenschutzrechtliche Bedenken von einem Bürger geäußert. Diese betrafen den Erhalt von Zauneidechsen, die möglicherweise im Bereich der abzureißenden Gebäude und Gewächshäuser leben könnten. Nach der Meldung veranlasste die Gemeindeverwaltung eine Überprüfung des Bereichs durch einen Artenschützer, der das Vorkommen einiger Zauneidechsen im Abrissgebiet bestätigte.
In enger Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden wurde daraufhin unverzüglich eine Lösung erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Da das Vorkommen von Zauneidechsen im Plangebiet bereits bekannt war, konnte die ohnehin im Bebauungsplan vorgesehene CEF-Maßnahme (vorgezogene Ausgleichsmaßnahme) zeitnah realisiert werden. Diese Maßnahme sieht die Schaffung geeigneter Biotope für Zauneidechsen vor, die verschiedene Lebensraumbedürfnisse abdecken. Dazu gehören sonnige Bereiche mit Holzstapeln als Sonnenplätze, Sandhaufen für die Eiablage sowie Steinschüttungen, die als Winterquartiere dienen.
Die Fläche, die sich in der Süd-Ost-Ecke des Plangebiets befindet, ist zudem durch einen Reptilienschutzzaun gesichert, der erst zum Ende der gesamten Erschließungsarbeiten wieder entfernt wird. Dies stellt sicher, dass die Zauneidechsen während der Bauarbeiten geschützt bleiben. Die Fläche wurde so gestaltet, dass der erforderliche Lärmschutz östlich davon planmäßig errichtet werden kann. Auch die Spielplatzflächen im Neubaugebiet können wie geplant auf der verbleibenden Fläche gebaut werden.
In den nächsten Tagen wird der Artenschützer die Zauneidechsen von den Abrissflächen absammeln und sie im neu geschaffenen, geschützten Bereich wieder freilassen. Danach können die Abbrucharbeiten wie geplant fortgesetzt werden.
Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und das Verständnis, um eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung für das Neubaugebiet „N5“ zu finden. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, den Artenschutz in unserer Gemeinde zu gewährleisten und bei Bauvorhaben die natürlichen Lebensräume unserer heimischen Tierarten zu respektieren und zu schützen.