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Erweiterung Rathaus – weitere Beratungsrunde

10.02.2021

Die Eckdaten der bisherigen Überlegungen und Entscheidungen für die Erweiterung des Rathauses haben sich deutlich verändert. Deshalb wird die Aufstockung des Nordflügels auf die gleiche Planungsebene ausgweitet wie die Überbauung des Parkplatzes.Auf der dann breiteren Informationsbasis wird dann über den Fortgang neu entschieden.

Für die vorgesehene Erweiterung durch Überbauung des Parkplatzes Ecke Friedrich-/Bahnhofstraße ging man gemäß einer Vorstudie durch die Verwaltung von 5,4 Mio. € aus. Der EU-weite Architektenwettbewerb brachte einen 5,7 Mio. € teuren Vorschlag. Das mit der weiteren Planung beauftragte Architekturbüro kam dann auf eine erforderliche Summe von 7,5 Mio. €. Diese erhebliche Steigerung wurde von der Verwaltung einer näheren Prüfung unterzogen, letztlich aber für tatsächlich erforderlich gehalten, wenn an der bisherigen Planung festgehalten werden sollte.

Da sich nun die Eckdaten der bisherigen Überlegungen und Entscheidungen deutlich verändert haben, hat die Verwaltung dem Gemeinderat vorgeschlagen eine weitere Beratungsrunde zu drehen. Angesichts der aufgrund der Corona-Pandemie angespannten Haushaltslage und der erheblichen Verteuerung ist der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt. Die Aufstockung des Nordflügels Tulpenstraße, ehemals Feuerwehrgerätehaus, soll genauso intensiv untersucht werden wie jetzt die Überbauung des Parkplatzes. Das kostet zwar etliche Tausend Euro, wenn die Planung etwas mehr ins Detail geht, aber anschließend kann auf einer wesentlich besseren und solideren Informationsbasis entschieden werden.

Foto Rathaus Nordflügelzoom

Üblicherweise arbeitet die Verwaltung mit dem Gemeinderat nach dem Grundsatz, vereinfacht gesagt, wenn wir was machen, machen wir es richtig. Das soll heißen, lieber etwas mehr Geld investieren und dafür eine nachhaltige wirtschaftliche Lösung umsetzen. Das soll natürlich auch künftig so sein. Die Parkplatz-Überbauung würde den Raumbedarf der Verwaltung langfristig sichern. Aber vielleicht macht es wirtschaftlich Sinn, bei der Schaffung von mehr Raum im Rathaus eine Zwischenlösung zu realisieren, die auch einen Planungshorizont von 10 bis 15 Jahren abdecken würde.

Bei einer so großen Investition sollen im Vorfeld alle Möglichkeiten intensiv geprüft werden.

Dass im Rathaus akute Raumnot herrscht, ist unbestritten. Besprechungs- und Sozialräume wurden zu Büros umfunktioniert, Einzelbüros mit zwei Personen besetzt, alle sind zusammengerückt. Bereits 2018 wurden dem Gemeinderat vier mögliche Szenarien zur Schaffung von mehr Raum vorgelegt. Die Variante eines kompletten Neubaus wurde aufgrund der Höhe der erforderlichen Investition von sicherlich über 20 Millionen Euro erneut ausgeschlossen, wie bereits durch formalen Beschluss des Gemeinderats im Dezember 2018. Eine andere Variante mit einer Bebauung im Hof ist schon damals ausgeschieden, weil der gewonnene Raum schon jetzt nicht ausreichen würde.

Zusätzlich zur Schaffung von Raumkapazitäten ist auch eine Sanierung des bestehenden Rathauses erforderlich. Hier sind rund 3 Millionen Euro im Gespräch. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, die Sanierungskosten mit und ohne die Überbauung des Parkplatzes weiter zu untersuchen und aufzuschlüsseln. Ebenso sollen Einsparmöglichkeiten bei der Überbauung des Parkplatzes geprüft werden. Allerdings soll hierbei darauf geachtet werden, dass man sich später erforderliche Erweiterungen nicht verbaut.

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