Meldung

Wohnhausbrand in Eggenstein-Leopoldshafen fordert Feuerwehr


Bereits auf der Anfahrt war für die anrückenden Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge bestätigte sich die Lage: Aus dem Erdgeschoss eines Einfamilienhauses drang dichter Rauch. Unverzüglich wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Die Einsatzkräfte verschafften sich über die Küche sowie die Terrasse Zugang zum Gebäude und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung im Innenangriff.

Trotz des schnellen Eingreifens breitete sich das Feuer im Gebäude weiter aus und griff im weiteren Verlauf auf den Dachstuhl des Einfamilienhauses über.

Zur Brandbekämpfung kamen insgesamt fünf Löschrohre zum Einsatz. Zwei Rohre wurden über Hubrettungsfahrzeuge vorgenommen. Neben dem Teleskopmast der Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen unterstützte die nachalarmierte Drehleiter der Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten die Löscharbeiten von oben. Die unter Atemschutz eingesetzten Trupps mussten mehrfach ausgetauscht werden.

Im weiteren Verlauf wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Abteilungskommandanten David Westenfelder sowie bei Kommandant Dominik Wolf. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Eggenstein-Leopoldshafen und Linkenheim-Hochstetten an den Löscharbeiten beteiligt. Der Leiter des Ordnungsamtes Herr Philipp Jänicke unterstützte die Einsatzleitung vor Ort.

Das betroffene Wohnhaus war zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt, sodass keine Bewohner zu Schaden kamen. Im Verlauf des Einsatzes mussten jedoch zwei Feuerwehrangehörige aufgrund von Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst versorgt werden. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in eine Klinik transportiert, diese konnten beide wieder am Abend verlassen.

Der Rettungsdienst war unter der organisatorischen Leitung von Pro Medic mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie der DRK-Ortsbereitschaft Eggenstein-Leopoldshafen vor Ort. Die Polizei Karlsruhe war mit einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt an der Einsatzstelle eingesetzt.

Gegen 15:15 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Hierfür mussten Teile der Dachhaut geöffnet werden, um versteckte Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen.

Nachdem alle Brandnester beseitigt waren, begann gegen 16:00 Uhr der schrittweise Rückbau der Einsatzstelle. Um eine erneute Brandausbreitung auszuschließen, führten die Einsatzkräfte am Abend eine Nachkontrolle durch. Die Nachschau um 20:00 Uhr ergab keine weiteren Auffälligkeiten.

Zur entstandenen Schadenshöhe sowie zur Ursache des Brandes kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu werden von den Brandermittlern der Polizei Karlsruhe geführt.

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Redakteur / Urheber
Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen