evangelische Kirche Eggenstein
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Kirchplatz vor der Umgestaltung
 
 
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Kirchplatz vor der Umgestaltung
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Alter Hafen

Hafenzoom
Hafen

Herzensangelegenheit Alter Hafen


Auskiesung und Sedimentumlagerung des Hafenbereichs auf dem Weg

Als Herzensangelegenheit bezeichneten in der letzten Sitzung gleich mehrere Gemeinderäte die Sanierung des kulturhistorisch bedeutsamen, landschaftlich reizvollen und vor allem ökologisch wertvollen Auegewässers. Die Vertiefung des unmittelbaren Mündungsbereiches des Alten Hafens an den Rhein ist bereits genehmigt. Jetzt wird für weitere Hafenbereiche zusammen mit der Kiesausbeutung die notwendige wasserrechtliche Genehmigung beantragt. Somit ist wieder ein Schritt getan hin zur bereits in 2008 angegangenen Komplettlösung für den Alten Hafen und dies deutlich früher als erwartet. Der Wasseraustausch mit dem Rhein soll intensiviert, die Verlandung verhindert und insgesamt die Wasserqualität deutlich erhöht werden, alles Voraussetzungen für ein artenreich besiedeltes Auegewässer. Mit den Maßnahmen wird auf Jahrzehnte die Situation des Alten Hafens deutlich verbessert. Im langfristigen Ausblick muss ähnlich der Verhältnisse im Eggensteiner Altrhein die Durchströmung optimiert werden. Hierzu wird die Verbindung des östlichen Hafenteils mit dem südlichen Albsystems bzw. dem Baggersee Krieger angestrebt beispielsweise durch Unterführung eines Rohres, auch Düker genannt, unter den Pfinzentlastungskanal.
Der Zulauf vom Rhein ins Hafenbecken ist mit Sedimentablagerungen verengt und das Becken selbst hat wegen des Schlamms stellenweise eine Wassertiefe von nur 20 cm.
170.000 m³ Schlamm und Kies sollen bewegt werden. Dies entspricht ungefähr 17.000 Ladungen eines dreiachsigen Lkws mit 7,5 t. Damit es nicht zu solch einem Lastzugverkehr kommt, soll der Kies mittels Schiff abtransportiert werden und die Sedimente sollen dort versenkt werden, wo der Kies gefördert wird, also in unmittelbarer Nähe, was einen Transport erübrigt und somit die Umwelt schont.
Mit der Planung ist das Fachbüro IUS Weibel & Ness in Heidelberg beauftragt. Nach Ende der Brutzeit der Schwarzmilane im August sollen Bohrsondierungen ermitteln, wie tief die Kiesschicht tatsächlich ist.
Nach aktuellen Schätzungen wird hier eine Umweltschutzmaßnahme von fast einer Million Euro realisiert. Finanziert wird dies zu einem großen Teil über den Verkauf des Kieses, durch Ausgleichsverpflichtungen des Landes wegen der Sanierung des Hochwasserdammes XXX und in Höhe von circa 150.000 € durch Eggenstein-Leopoldshafen, wovon in 2013 ungefähr 30.000 € ausgegeben werden.

Hafenmündungzoom
Hafenmündung
Hafenmündung Hochwasserzoom
Hafenmündung Hochwasser
 
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