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Revierkunde für die Bootsmannschaften auf dem Rhein

17.09.2016

Am Samstag den 17.09.2016 um 9.30 Uhr trafen sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Oberhausen-Rheinhausen, der Werkfeuerwehr Kernkraftwerk Philippsburg und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie dem Technischen Hilfswerk Ortsverband Oberhausen auf der Insel Rott in Linkenheim-Hochstetten zu der letzten Revierkunde in diesem Jahr.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Referatsleiter „Rheinübergreifende Zusammenarbeit“ Josef Kästel ging das Wort dann an die beiden Verantwortlichen der Revierkunde. So war es auch aufgeteilt, dass die Ausarbeitung der Weiterbildung von Gunnar Ferch Eggenstein und Timo Gamer Linkenheim-Hochstetten ausgearbeitet worden war. 

Das Revier umfasst die Gemeinden Eggenstein-Leopoldshafen und Linkenheim-Hochstetten. Immerhin handelt es sich um die Strecke von Rheinkilometer 367,5 Einmündungsbereich der Alb bis Rheinkilometer 377,5 Grenze zu Dettenheim um 10 Kilometer Einsatzgebiet. In diesem Bereich wurden die Bootsmannschaften auf Besonderheiten wie z.B. Einlassbauwerke, die zur Flutung der Altrheinarme benötig werden, geschult, und auf die Gefährlichkeit der Bauwerke hingewiesen. 

Bei hohen Wasserständen werden diese Bereiche zu besonderen Gefahrenstellen auch für die Boote und deren Besatzungen. Viele dieser Altrheinarme kann man befahren, ob dies nun der Apothekergrund, das Herrenwasser oder das Apothekereck ist, man sollte die Namen kennen, denn es ist sehr wichtig bei der Standortbestimmung. 

Jedoch gibt es in diesem Bereich viele Ausfahrten/Einfahrten, deren Eigenheiten man kennen sollte. Sowie die Einfahrt zum Jachthafen in Leopoldshafen, Einfahrt zum alten Hafen Leopoldshafen, Einfahrt zum Jachthafen Leimersheim. Dort gelten besondere Schifffahrtssignale, die man kennen muss. All diese Komponenten werden immer wieder bei den Revierfahrten geübt. Mit dieser Revierkunde wurde nun das letzte noch ausstehende Teilstück vom Rhein im Bereich des Landkreises Karlsruhe in diesem Jahr vorgestellt. 

Die beiden Feuerwehrkameraden Timo Gamer und Gunnar Ferch hatten sich viel Mühe bei der Ausarbeitung der Unterlagen gegeben. Alle Unterlagen von den Revierfahrten von Neuburgweier bis Oberhausen-Rheinhausen werden immer an alle Teilnehmer ausgegeben, um sie in unseren Unterlagen ständig griffbereit zu haben, wenn sie mal von Nöten sein sollten. Schön ist auch, dass wir immer wieder Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes bei uns im Arbeitskreis „Rheinübergreifende Zusammenarbeit“ begrüßen können. 

Somit stehen uns im Ernstfall von Feuerwehr, DLRG und THW eine Vielzahl von Spezialisten zur Verfügung, um unsere vielfältigen Aufgaben meistern zu können. Gegen 13.00 Uhr wurden alle Teilnehmer von der Freiwilligen Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen mit einem kleinen Imbiss überrascht. So konnte man am Schluss der Veranstaltung noch einmal das Ganze einwirken lassen, und in geselliger Runde das gerade Erlebte mit den Kameraden besprechen. Mit dieser letzten Revierkunde sind nun alle 56 Rheinkilometer von Neuburgweier bis Speyer befahren und erkundet. 

Zum Glück hatte auch der Wettergott ein Einsehen gehabt, und statt dem vorausgesagten Regen Sonne geschickt. Am Schluss dankte Referatsleiter Josef Kästel im Namen des Fachgebietes Ausbildung noch einmal allen Teilnehmern und sprach den beiden Ausrichtern ein dickes Lob aus, für den tollen Ausbildungstag. 

Leider konnte unser Fachgebietsleiter Werner Rüssel diesmal nicht teilnehmen, da er in Gera bei einer anderen Veranstaltung sein musste. Kästel wünschte allen eine gute Rückfahrt zu ihren Standorten.   

 gf/egg     

 
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