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Der Alte ist der Neue

30.11.2014

Bürgermeister Bernd Stober wurde mit 97,54 % für acht weitere Jahre wiedergewählt. Ein "sozialistisches Ergebnis" nannte es ein Bürgermeisterkollege, als er in der Rheinhalle öffentlich graulierte.

Für Bernd Stober beginnt im Februar 2015 die dritte Amtszeit. 16 Jahre hat er dann hinter sich und weitere 8 vor sich. Dann erreicht er die Altersgrenze von 65 Jahren und will sich nach eigenen Worten in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen.

Bürgermeister Stober wurde am 30.11.2014 mit 97,54 % wiedergewählt. Das Ergebnis überrascht niemanden. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Viele dachten „Er wird es doch wieder“ und ersparten sich den Gang zur Urne.
Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer freuten sich indes über jeden, der ins Wahllokal kam und für etwas Abwechslung sorgte. Mit knapp 20 % Wahlbeteiligung hat jeder Fünfte sein Wahlrecht genutzt. „Er soll wissen, dass wir seine Arbeit gut finden“, meinte eine Wählerin bei der Bekanntgabe des offiziellen Wahlergebnisses in der Rheinhalle. 

Im Amtsblatt hatte Willi Nees als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses in die Rheinhalle eingeladen und diese zur Wahlzentrale erklärt. Seiner Einladung waren viele Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Sie freuen sich, dass Bernd Stober die Geschäfte der Gemeinde in bewährter Weise fortführt in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Auch die gratulierenden Bürgermeisterkollegen betonten die gute Kooperation in den regionalen Gremien wie Gemeinde- und Kreistag.

Gleich mehrere Blumengebinde konnte Carmen Stober entgegennehmen als Anerkennung für die Unterstützung ihres Mannes in den letzten 16 Jahren. Wenn andere Familienväter abends und am Wochenende für ihre Familie da sind, heißt es bei Stobers „warte nicht, es wird spät“ oder „am Wochenende haben wir keine Zeit, da ist Vereinsfest“. 

Dass es noch einiges zu tun gibt, demonstrierten die Fraktionen im Gemeinderat sehr anschaulich. Sie überreichten Stober hilfreiche Utensilien für künftige „Baustellen“ wie eine Wasserwaage für einen ausgeglichenen Haushalt, einen Schutzhelm, falls es mal eins auf die Mütze gibt oder Handschuhe zum kräftigen Anpacken der anstehenden Aufgaben.

Der Männerchor des Gesangvereins Fidelia und der Spielmannszug gratulierten beschwingt, während die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr die Gäste in der Rheinhalle aufs Beste versorgten.  

 
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